Der Kontinent, den seine Bewohner Imperium nennen, ist eine gewaltige Landmasse inmitten eines großen Meeres namens Ozeant. Dort leben verschiedene Spezies, darunter das kriegerische Volk der Asseln, die unterdrückte Spezies der Bienen, die magischen Besetzer der Wespen, die kriechende Art der Würmer, das grausame Volk der Spinnen und viele mehr. Die dominierende Spezies ist die der Ameisen, die sich selbst Anto-Khâi nennen.
Im Imperium lassen sich alle Klimazonen finden. Angefangen vom frostigen Norden, wo eine alte Maschine der Bösen Götter das Land in Eis erstarren ließ, über die saftgrünen Wiesen des Hügelreichs Antgarien, den dampfenden Ebenen der Stechsümpfe, den kargen Steppen der Wildameisen bis zur brennenden Wüstenregion Mamlâkhant Râmils. Wirf einen Blick auf die nachfolgenden Texte, um das Imperium besser kennenzulernen.
Das von brauner Erde gefärbte Land Klumpen, das sich Die Marschen nennt, grenzt im östlichen Imperium an das Achte Königreich. Hier sind Torfstecher, Händler, Minenarbeiter und Grenzwächter zuhause, die für ihre Heimat arbeiten und kämpfen. Die Marschen verfügen über das exklusive Recht, die Schmutzklumpen‐Münze zu prägen.
Das stolze und erhabene Hügelreich Antgarien liegt im Westen des Imperiums und bietet dem Auge saftgrüne Wiesen, duftende Blumenhügel, majestätische Schlösser und filigrane Türme, die sich in den Himmel schrauben. Königin Antigone IX. führt ihr Reich mit Leidenschaft, Verstand und Ordnung, gepaart mit strenger Hand und Traditionsliebe.
Ledyantoye, das Eisreich des Nordens, wird von Schnee und Eis beherrscht. Ausgehend von einer alten Maschine der Bösen Götter gefriert das von Antleksej dem Bewahrer geführte Königreich Frost von Norden nach Süden und von Wesen nach Osten. Die Bevölkerung der Friga‐Khâi sucht in den Wintermonaten Schutz in unterirdischen Städten.
Die Staubwüste Rheko‐Rahk ist das Heimatland des Reitervolkes. Die kämpferischen Barbaren leben nach dem Recht des Stärkeren und werden derzeit von Kant, dem Wilden, angeführt. Das von schwarzer und roter Asche durchzogene Land ist rohstoffarm und trocken, was den Wild‐Anto‐Khâi ein durchweg hartes Leben in ihren Stämmen beschert.
Das goldgelbe Land im Osten, die letzte Bastion der Anto‐Khâi, ist Aeth Geyanel, die Heimat der Arbora‐Khâi. Die Hauptstadt des Königreichs, der Weltenbaum Bel Enhelión, thront dort über dem Land wie eine schöne Göttin. Hoch oben auf dem Gipfel leben Königin Anthélia und ihr Gemahl König Elhéliant Grün, die dort über ihr Volk herrschen.
Terra Cenarum im Südosten des Imperiums geht seinen eigenen Weg. Nicht nur politisch, auch in Sachen Architektur, Handel, Vergnügen und Versorgung ist Königreich Rausch für seine Besonderheiten bekannt. Konstantin von Rausch, amtierender Herrscher des Landes, darf in goldenen Zeiten regieren, während andere Reiche ums Überleben kämpfen.
Im Süden des Imperiums, wo die Sonne auf der Haut wie Feuer brennt und der Sand der Wüste das Land beherrscht, liegt Mamlâkhant Râmil, das Reich des Sultants. Wer die Wüste von Ost nach West durchquert oder den Weg über das Wasser wählt, gelangt in den Dschungel Khen‐Lâ‐Shan, der seit den Tagen der Großen Flut das Land für immer verändert hat.
Der Gipfel der Ewigkeit ist ein zum Großteil unerforschtes Land im Nordosten des Imperiums. Die Hinterland der Berggiganten genannte Region macht ihrem Namen alle Ehre: So leben dort nicht nur riesenhafte Wesen, darunter Stachofanten und Königsmacher-Maden, sondern auch mystische Kreaturen, wie der Alte Äon, der in einer Berghütte in den Ewigtürmen hausen soll.
Zwischen Antgarien und den Marschen liegt seit der Großen Flut ein giftgrünes Moor, in dem sich aggressive Sumpfmücken eingenistet haben. Die Region steht unter der Herrschaft der Usurpatorin Xantripa "die Wurzel" Mantalban, die mehrere Sumpfsiedlungen errichten ließ und seit geraumer Zeit eine Armee aus Stechpionieren züchtet. Ihr Zweck ist noch unbekannt.
Der saftgrüne Dschungel Khen‐Lâ‐Shan liegt im Südwesten des Imperiums und gehört zum Herrschaftsgebiet des Wüstenreichs Mamlâkhant Râmil. Von Einheimischen und den Bewohnern des Sultanants wird der Urwald Rashfântil genannt, was übersetzt "Raschelwald" bedeutet. Khen‐Lâ‐Shan ist noch sehr jung. So wuchs der Dschungel erst vor 17 Jahren.
Keine Region des Imperiums ist derart tödlich und unerbittlich wie das Reich der Achtbeiner. Nicht nur, dass in der Fäulnistundra Millionen Arachno‐Khâi leben, auch das Land selbst scheint nach dem Leben von Eindringlingen zu trachten. Wer ins Achte Königreich reist und nicht dem Extremwetter erliegt, wird höchstwahrscheinlich von einer Erdspalte verschluckt.
Das Geteilte Land, das erst seit der Großen Flut existiert, wird im Volksmund Insel der Streitenden Gewalten genannt. Das Eiland gilt als Mysterium, denn die Südhälfte ist warm und freundlich, während die Nordhälfte von Eis und Frost dominiert wird. Die Naturgewalten scheinen gegeneinander zu kämpfen und erzeugen dabei Stürme, Flutwellen und fingerdicken Nebel.
Das kriegerische Volk der Asseln lebt auf Krâznâk, einer verdorbenen und rohstoffarmen Inselkette im westlichen Ozeant. Dort träumen die unbarmherzigen Kreaturen von der Vernichtung des Imperiums, worin sie ihre Lebensaufgabe sehen. Nur deshalb schmieden sie täglich Waffen, fertigen Rüstungen und Schilde an und suchen Wege, endlich das Meer überwinden zu können.
Caen Islanta, die Heimat der Hexen, liegt im östlichen Ozeant und gilt als abgeschiedene und mysteriöse Insel. Das Eiland wird beherrscht von den sieben mächtigsten Hexenzirkeln der Anto‐Khâi, die ihre Grenzen in monatlichen Ritualen immer wieder neu aufteilen. Den Hexen und Hexern werden beeindruckende magische Kräfte nachgesagt, die es sonst nirgends geben soll.
Die Vulkaninsel ist ein gefährlicher Ort, denn auf dem Eiland existiert mit dem Ambant Nár ein aktiver Vulkan, der mehrmals pro Jahr ausbrechen kann. Die zahlreichen Lavaströme, die quer durchs Land fließen, werden dabei nicht selten für Reisende zur glühenden Todesfalle. Trotz aller Umstände leben verschiedene Spezies im Reich des Feuers ‐ auch Anto‐Khâi sind darunter.
Fyrkand (Fernheim), die Heimat der Seefahrer und Plünderer, liegt im Nordwesten des Kontinents. Die Insel beeindruckt mit nebelbehangenen Bergketten, tiefgrünen Nadelwäldern und atemberaubenden Fjorden, die bis ins Landesinnere reichen. Das barbarische Volk der Fyrkander stammt von den Friga‐Khâi ab, hat sich mittlerweile aber eine eigene Kultur aufgebaut.
Die Inselkette Sal Lacrimae im östlichen Ozeant ist ein rohstoffreiches Eiland, das unter der Herrschaft der Sieben Königreiche steht. Zur Vermeidung eines imperialen Konfliktes teilten die Häuser die einzelnen Holme der Inselkette im Jahr 499 n.Z. untereinander auf. Seitdem werden auf drei der sieben Inseln Rohstoffe abgebaut und ins Imperium transportiert.
So friedlich das Volk der Bienen auch sein mag, ihre Heimat Apes Islanta ist dies bei Weitem nicht. Das liegt maßgeblich an den wahren Herrschern des Landes, den kriegerischen Wespen aus Wesparia, einem Erdloch im Süden der Insel. Von dort kontrollieren die raffgierigen Bestien ihre frommen Verwandten, saugen sie aus und halten sie als geflügelte Sklaven.
Antagion, die Küste der Händler, ist die Heimat der sieben mächtigsten Kaufmannsgeschlechter. Kronwacht, die Hauptstadt des unabhängigen Eilandes, ist der größte Warenumschlagplatz der bekannten Welt. Von dort brechen täglich unzählige Wagenzüge zu den Häfen an der Ost‐, Süd‐ und Westküste auf, an denen die berühmtesten Handelsschiffe der Welt vor Anker liegen.
